Aktuell

n o l o s è

Vernissage 8. September 18 Uhr.

Fotos von Katia Cutropia.

 

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Die nächste Ausstellung bei Silber&Salz steht an: diesmal zeigt Katia Cutropia mit ihrer Ausstellung „n o l o s é“ einen Auszug ihrer Arbeiten als freie Fotografin und Weltenbummlerin. Katia selbst über die Ausstellung: „During this event, I would like to make you feel elsewhere for some minutes (maybe longer for the dreamers).“

Künstler: Katia Cutropia
Vernissage: 8.09.2017 | 18 Uhr
Ausstellung: n o l o s è – 8.09.-30.09.2017

 

———— COMING SOON ————

 

„Ich sehe was, das du jetzt siehst!“

Ausstellung von und mit alai.art

Vernissage: 2. Oktober ab 20 Uhr – am neuen Standort direkt unter der Diskokugel auf dem Holzmarkt. 

 

Info zur Ausstellung:

Künstler: alai.art
Titel: „Ich sah etwas, was Du jetzt siehst.“
Vernissage: 2.10.2017, 20 Uhr
Ausstellung: 2.10. – 31.10.2017

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Hinter Alai bzw. alai.art verbirgt sich der 1982 in Hamburg geborene Lebenskünstler Alexander Lorenzen, der in den späten Neunzigern und Nuller Jahren in Rostock aufgewachsen ist und seit ca. 8 Jahren in Berlin wohnt und arbeitet. Neben seiner Tätigkeit als ungelernter Fotograf ist Alexander Lorenzen dem einen oder anderen vielleicht schon mal als „DJ Plattenali“, Schallplatten drehend, auf einem der hiesigen Dancefloors begegnet.

Obwohl sich Alai schon in der Kindheit für die Fotografie interessierte, kam es erst spät zum Ausüben dieser Leidenschaft „Die Digitalisierung hat mir dabei geholfen einfach das mit meiner Kamera einzufangen und wiedergeben zu können, was ich sehe, ohne vorher lange Zeit in einem Labor verbringen zu müssen. Paradoxer Weise also genau das, worüber ich damals als Vinyl DJ so abgehatet hab.“ Dass es nun im Oktober zu einer Ausstellung seiner Bilder in der Galerie
Silber & Salz kommt, ist dem glücklichen Zufall zu verdanken, dass Alai (glücklicher Raver) und Chris (Galerist von Silber & Salz und ebenfalls glücklicher Raver), die gleiche Leidenschaft zur Schwarzweiß-Fotografie teilen und Bora (noch ein glücklicher Raver) von diesem Umstand wusste und beide zusammenführte.

„Alles was ich tue habe ich nie gelernt. Heute bin ich froh darüber, denn nur so kann ich allem was ich tue meinen eigenen Ausdruck verleihen. Ich denke nicht so viel nach, ich tu es einfach und folge meiner Intuition. Ich verlasse mich auf mein Gefühl und schenke mir und meinem Leben vertrauen. Mit ein bisschen Liebe läuft alles von ganz allein. Dann kannst Du alles sein und machen was Dir gut tut.“  

Nach der Schule folgte eine 5 jährige, eher orientierungslose Phase, die mit Auflegen und dem Studium der Pflanzenkunde mit einschlägiger Spezialisierung auf Cannabis gewidmet wurde. 2005 gründete Alai den Pegasus Head- & Growshop und versorgte ab da an die Rostocker Hanffreunde mit Glasbongs und Hochdrucklampen. „Irgendwie musste ich ja Kohle machen und so hab ich mir überlegt was ich am besten kann und worüber ich am meisten weiß…chillen und kiffen, da lag der Head- & Growshop für mich auf der Hand. Mittlerweile gibt es auch für die Neuköllner Hanfgesellschaft eine kleine Zweigstelle, bringt ja auch Spaß irgendwie.“

„Dass ich bald eine eigene Ausstellung präsentiere, war insgeheim schon immer ein kleiner Traum von mir. Ich hoffe, dass sich der eine oder andere von meinen Bildern angesprochen fühlt und das sieht was ich gesehen hab, bzw. vielleicht einfach nur genießt wenn es denn gefällt.“

Als kleines Highlight für die erste eigene Austellung sollten eigentlich ein paar Bilder vom diesjährigen Burning Man und einer Reise durch Californien gezeigt werden. Allerdings kam es nicht dazu. „Ein unglücklicher Moment des unbewussten Handelns führte dazu, dass ich in der Ausnüchterungszelle des FBIs in San Francisco aufgewacht bin und zwei harte Nächte in zwei verschiedenen U.S. Gefängnissen verbringen musste, bevor ich wieder zurück nach Amsterdam abgeschoben wurde. Leider gibt es davon keine Fotos sondern nur die Story zum lesen, schwarz auf weiß. Nicht weil ich stolz darauf bin, sondern weil es einfach nur unfassbar unfassbar ist.“

 

 

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